Brauche ich einen menschlichen „Meister“, um „zaubern“ zu lernen?

© Urheberrecht liegt bei Anna-Lena 

Die Antwort lautet ganz einfach: „NEIN!“

Es gibt viele Hexen, die nie etwas von einem menschlichen „Meister“ gelernt haben und ihr Handwerk trotzdem bestens verstehen. Ich persönlich bin sogar der Meinung, dass es sich hierbei in Deutschland um den Großteil der magisch Wirkenden handelt. Warum? Es gibt einfach zu wenig gut ausgebildete „Meister“, die ihr Handwerk wirklich verstehen und dann auch noch bereit sind andere Personen auszubilden.
Das ist aber auch gar nicht nötig. Viele Hexen, die ich kenne, haben einen Großteil des Wissens bereits in sich getragen und mussten dieses „nur“ wiederentdecken. Dies kann z.B. durch Meditation oder Traum-, Trance- sowie Astralreisen geschehen (letztere sind aber nur für Menschen sinnvoll, die die „Grundlagen“ der Magie beherrschen). Zu dem gibt es mittlerweile etliche wirklich gute Bücher zum Thema Hexentum. Einige von diesen findest du in meiner Bücherecke. Selbst im Internet kann man sich mitunter (sofern man natürlich immer seinen Verstand einsetzt und alles kritisch hinterfragt) sehr gut informieren. Man kann auch von anderen Wesenheiten lernen, wie zum Beispiel von Bäumen oder Elementargeistern.
Das Wichtigste ist jedoch immer, dass du deine eigenen Erfahrungen sammelst. Trau dich also an die magischen Grundtechniken heran und probiere sie aus. Sei nicht enttäuscht, wenn es beim ersten Mal nicht funktionieren sollte. Manche Dinge brauchen einfach seine Zeit und das entsprechende Training! Auch aus den Hürden, die du in deinem Leben nehmen musst, wirst du lernen und aus ihnen wachsen. Es gibt so unendlich viel zu entdecken, und im Grunde benötigt man für nichts davon einen Lehrer! Schließlich musst du deinen Weg gehen und du deine Erfahrungen sammeln, genau wie ein etwaiger „Meister“ vor dir. Man kann dir viel erzählen, aber erst, wenn du es wirklich selbst erlebt hast wirst du wissen, worum es eigentlich geht.
Zu dem gibt es leider viele Scharlatane und „Möchtegern-Meister“, die sich als etwas Besonderes ausgeben und letztendlich nur auf dein Geld oder sonstige „Gefälligkeiten“ aus sind. Wie immer gilt also auch in Bezug auf die Auswahl eines geeigneten Lehrers (sofern du das überhaupt möchtest) erst Kopf einschalten!
Ich möchte hier jetzt aber auch nicht alle „Hexenmeister“ oder das Lernen von ihnen schlecht machen. Klar, es ist schon schön von einem kompetenten Menschen auf seinem Weg unterstützt zu werden, einem Menschen, dem man vollkommen vertrauen kann, der die eigenen Talente entdeckt und fördert, aber es ist eben kein muss und es kann richtig schwer werden so jemanden zu finden. Wenn du das Glück hast, dann freut es mich für dich wirklich sehr und den restlichen ca. 80-90% möchte ich einfach nur Zusprechen ihren Weg in Liebe, Zuversicht und Mut weiter zu beschreiten.
Einen Punkt, den ich als sehr wichtig erachte, ist der Austausch mit anderen Hexen oder Magier. Es ist einfach schon seine Erfahrungen mit anderen Menschen teilen zu können oder Ratschläge von ihnen zu erhalten. Auch das kann sich als ziemlich schwer gestalten. Wenn du keinen Kontakt zu einer magisch arbeitenden Gruppe in deiner Nähe hast oder aufbauen kannst, dann kann ich dir den Tipp geben einfach mal einen Stammtisch zu besuchen. Diese finden in den meisten größeren Städten statt.

Auf dem Pfad der Hexen findest Du Rituale, Zauber, Rezepte, magische Praktiken und Anleitungen rund um die Themen naturspirituelle Magie, Hexentum sowie Wicca.
Der alte Weg ist ein individueller Pfad, der sich jeder/m ZaunreiterIn anders offenbart. Die Sichtweisen, gelebten Praktiken und Riten sind einzigartig und jeder Mensch hat seinen eigenen Zugang. Gehe Deinen eigenen Weg!